Peers WPF

Soziale Kompetenz und interkulturelles Verständnis -Peer-Mediation und Konfliktbewältigung in der Schule richtet sich an Schüler*innen, die Interesse daran haben, Konflikte besser zu verstehen, empathisch zu handeln, kommunikative Fähigkeiten auszubauen und aktiv zu einem respektvollen Schulklima beizutragen. Besonders angesprochen sind Schüler*innen, die Freude daran haben, in Gruppen zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und Peer-Mediation in der Praxis umzusetzen. Grundlagen aus Psychologie, Kommunikation und interkulturellem Lernen werden mit vielen Übungen und Beispielen aus dem Schulalltag verknüpft.

In der 5. und 8. Klasse kann die unverbindliche Übung Peers gewählt werden.

Beschreibung

Ein zentraler Schwerpunkt diese Wahlpflichtfachs ist die Peer-Mediation. Schüler*innen lernen, wie ein Mediationsprozess aufgebaut ist, wie sie als Mediator*innen Gespräche leiten und wie man Konflikte konstruktiv lösen kann. Dazu gehören Simulationen, Rollenspiele und Einsätze in realen Klassensituationen.

Alle Themen (siehe Inhalte) werden stets lebensnah und praxisorientiert vermittelt. Aktuelle Konfliktsituationen im Schulalltag, Fragen zu Zusammenleben, Identität, Gruppendynamik und Medien werden immer wieder aufgegriffen und reflektiert. Fachliche Grundlagen aus Ethik sowie Psychologie & Philosophie bilden den theoretischen Rahmen und werden im Wahlpflichtfach vertieft.

Der persönliche Lernzuwachs steht im Vordergrund: Empathie, Selbstreflexion, Zivilcourage, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktkompetenz werden laufend geübt und weiterentwickelt.

Inhalte

Im Wahlpflichtfach Peers befassen sich die Schüler*innen neben der Peer-Mediation mit den Grundlagen von Konflikten, deren Ursachen, Arten und Verläufen sowie mit Eskalationsstufen und Konfliktanalyse. Sie lernen wichtige Kommunikationsmodelle und -techniken kennen, wie das Kommunikationsquadrat, Gewaltfreie Kommunikation, Ich-Botschaften, aktives Zuhören und Reframing.

Weitere Inhalte sind Selbst- und Fremdwahrnehmung, Identität, Empathiefähigkeit sowie die Auseinandersetzung mit dem Menschen als sozialem Wesen – inklusive Gruppendynamik, Normen, sozialem Einfluss und Zivilcourage.

Zusätzlich beschäftigen sich die Schüler*innen mit interkulturellem Lernen, kulturellen Unterschieden, Vorurteilen und Toleranz. Themen wie Mobbing, Gewalt und Möglichkeiten der Prävention werden ebenfalls behandelt.

In der praktischen Phase führen die Schüler*innen echte Mediationsprozesse durch, reflektieren ihre Erfahrungen, arbeiten in Klassen, setzen kleine Projekte um und schließen mit einer Reflexion ihrer Entwicklung als Peer-Mediator*innen ab.

Eine Teilnahme an der unverbindlichen Übung Peers in der 5. Klasse ist nicht verpflichtend, aber hilfreich und erwünscht.

 

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